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Print/Bildbearbeitung - Photos, Layout, Design
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transparenzen und lackierungen

jeremy
Beiträge gesamt: 7

17. Jun 2005, 21:49
Beitrag # 1 von 6
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hallo!

tja mein erstes posting hier. sieht aber sehr vielversprechend aus
ich schreibe gerade meine matura arbeit (ja ich bin aus oesterreich) zum thema transparenzen in der druckvorstufe, womit es ja unweigerlich an indesign cs vorbeigehen kann. flattener etc,...

als praktische anwendungsbeispiele moechte ich noch farblose lackierungen geben, die man damit optimal simulieren kann, soweit ich gehoert habe. problem jedoch ist, dass ich nur darueber gehoert habe dass dies moeglich ist, jedoch nicht wie.
kann mir jemand helfen? oder bestimmte seiten linken

grueße yoschi
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transparenzen und lackierungen

Haeme Ulrich
Beiträge gesamt: 3102

18. Jun 2005, 00:45
Beitrag # 2 von 6
Beitrag ID: #172987
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Hallo Yoschi

Auf unserer Website gibt es im Download einige PDFs zu InDesign und Transparenzen.
www.ulrich-media.ch

Lack finde ich persönlich ein komisches Beispiel. Dies würde ich nun als Sonderfarbe definieren und überdrucken. Klar, wenn man nun die Überdruckenvorschau in InDesign einschaltet, kann man die Lackwirkung sehen und da greift InDesign natürlich auf den AGM zurück, der auch die Transparenz verwaltet. Aber ob dies nicht etwas weit her geholt ist?http://
Herzlich
Haeme Ulrich
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u l r i c h - m e d i a


als Antwort auf: [#172943]

transparenzen und lackierungen

jeremy
Beiträge gesamt: 7

18. Jun 2005, 11:27
Beitrag # 3 von 6
Beitrag ID: #173000
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ich habe diese beispiel weit hergeholt gefunden, da fuer mich dein weg auch der logische weg fuer lacke ist, eventuell damits was mit transparenzen zu tun hat, die beiden farben multiplizieren?!, und fuer mich nicht direkt etwas mit transparenzen im klassischen sinn und den netten tools in indesign zu tun hat. jedoch war dies der vorschlag vom lehrer, und ich wollte dem nachkommen.

bei den pdfs war zu dem thema nicht wirklich was neues dabei, hab mich eh schon so breit es geht informiert, und durch literatur, und pdfs die irgendwo auffindbar waren durchgeackert, jedoch sind viele andere informationen auf der website vorhanden die ich bestimmt mal lesen werde.
ich glaube einfach dass auf der transparenz sache etwas zu viel im detail herumgeritten wird, im grunde, soweit ich es verstanden habe und bisher erlebt habe, geht es nur um vernuenftige flattener einstellungen....dazu faellt mir gerade noch eine frage ein.

welche konkreten nachteile bringt eigentlich das anwenden von transparenz einstellungen auf bestimmte seiten und nicht auf das ganze dokument mit sich? habe dazu keine praktischen erfahrungen.


als Antwort auf: [#172987]

transparenzen und lackierungen

Robert Zacherl
Beiträge gesamt: 4153

18. Jun 2005, 17:01
Beitrag # 4 von 6
Beitrag ID: #173032
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Hallo Yoschi,

ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen, aber wenn Sie eine Facharbeit über diese Thema verfassen wollen, dann nehmen Sie das Thema meiner Meinung nach bislang ein wenig zu sehr auf die leichte Schulter, denn selbst bei "perfekten" Flattening-Einstellungen ergeben sie prinzipbedingt immer wieder Seiteneffekte die zu beachten sind und ich denke mal, dass gerade diese ja Gegenstand einer solcher Arbeit sein sollten.

Zwei spontane Beispiele wären der gleichzeitige Einsatz von OPI und Farbmanagement parallel zum Einsatz von Transparenz.

OPI und Transparenz kann nicht funktionieren, solange das Flattening vor dem Bildaustausch stattfindet.
Farbmanagement und Transparenz ist insofern kritisch als dass jede Dokumentseit die Transparenz beinhaltet in den Transparenzreduzierungsfarbraum transformiert werden muss. Damit ist u.a. ein medienneutrales Produzieren bei dem die Ursprungsfarbräume so lange als möglich erhalten bleiben sollten praktisch unmöglich. Damit haben Sie auch schon ein wunderschönes Beispiel dafür, was für Folgen der Einsatz in einem mehrseitigen, medienneutral aufbereiteten Dokument haben kann, bei dem nicht auf allen Seiten Transparenz Verwendung findet. Wenn nämlich die transparenzlosen, somit nicht in den Transparenzreduzierungsfarbraum konvertierten und als "Composite unverändert" ausgegebenen Seiten im späteren Workflow nicht mit den selben Einstellungen und Mechanismen farblich transformiert werden wie es der Flattener tut, haben Sie ein echtes Problem.

Weitere unschöne Nebeneffekte sind das "Kacheln" großformatiger Bilder, welches von Adobe InDesign während der Transparenverflachung durchgeführt wird. Dies bringt so manchen Preflight-Operator leicht aus dem Trab, wenn anstelle eines vermuteten Bildes laut Preflight-Report plötzlich 10 oder mehr Bilder im Report auftauchen. Dieses Kacheln macht auch eine spätere Bildbearbeitung auf PDF-Ebene (z.B. mit Acrobat TouchUp Objektwerkzeug und Adobe Photoshop) nicht eben einfacher.

Nicht zu unterschätzen ist auch die Gefahr die im Vorgehen eines Adobe Acrobat 7 Professional steckt, welches allen verflachten Seitenobjekten das laut Grundeinstellungen definierte Arbeitsfarbraum-Profil zuordnet. Wer das nicht weiß bzw. nicht berücksichtigt braucht sich über verfälschte Farben bei der Ausgabe nicht zu wundern.

Sie sehen also, wenn man sich etwas Mühe gibt dann lassen sich sehr wohl schnell Haken und Ösen bei Einsatz von Transparenz und deren Verflachung auf Applikationsebene finden. Teilweise sind diese prinzipbedingt, oftmals aber eben auch oftmals applikationsabhängig.

Mit freundlichem Gruß

Robert Zacherl

************************
IMPRESSED GmbH
www.impressed.de


als Antwort auf: [#173000]

transparenzen und lackierungen

jeremy
Beiträge gesamt: 7

18. Jun 2005, 18:34
Beitrag # 5 von 6
Beitrag ID: #173053
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hallo
keineswegs, ich habe mich schliesslich in diesem forum angemeldet um mich weiterzuentwickeln, und ich haben schon nach einem tag bemerkt dass sich hier fuer viele foren unueblich sehr kompetente menschen "herumtreiben". meine aeusserung zusammen mit den flattener einstellungen war allerdings auch bewusst etwas salopp formuliert, da der großteil sowieso kompentes wissen darueber besitzt. egal ;)
die ganze fachbereichsarbeit ist da schliesslich so eine sache. ich besuche zwar die htl fuer grafik und kommunikationsdesign in linz doch schon klingt wesentlich kompetenter als die sache im endeffekt ist. lehrkraefte die seit 15 jahren nichts mit dem beruf in der wirtschaft zu tun haben stehen an der tagesordnung. und nur einige lehrer bringen wirklich kompetentes wissen in ihren gegenstaenden auf. es schien irgendwie dass innovatives design im vordergrund stand. doch auch dass ist ohne know how und vorallem wissen ueber druckvorstufe etc. unmoeglich. das ist auch ein grund warum ich mich dafuer als schwerpunkt fach entschieden habe. weiters bin ich erst sehr kurz in indesign unterwegs da die ganze creative suite bei uns voellig verschwiegen wuerde und auch nicht unterrichtet wurde. jedes wissen darueber hab ich mir also selbst angelesen. ich stehe bei der matura als auf einem relativ sicheren gebiet da die lehrer ausser mein pruefer auch nicht besonders viel wissen darueber haben. ;) und ich hoffe dass es mehr wird, da es in vielen bereichen sehr duerftig ist. dass ganze also nur kurz als erklaerung zu meiner person was somit zukuenftige banale fragen gleich mit rechtfertigen sollte ;)

auf jeden fall danke fuer die beiden beispiele. haben mir sehr weitergeholfen.

grueße yoschi


als Antwort auf: [#173032]

transparenzen und lackierungen

rohrfrei
Beiträge gesamt: 4465

20. Jun 2005, 09:01
Beitrag # 6 von 6
Beitrag ID: #173257
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Antwort auf: Nicht zu unterschätzen ist auch die Gefahr die im Vorgehen eines Adobe Acrobat 7 Professional steckt, welches allen verflachten Seitenobjekten das laut Grundeinstellungen definierte Arbeitsfarbraum-Profil zuordnet.

Hallo Herr Zacherl,

da drängen sich ja gleich zwei Fragen bei mir auf:

1. Was passiert in Ihrem beschriebenen Szenario wenn ich im Acrobat 7 das Farbmanagement "aus" habe, d.h. kein Arbeitsfarbraum definiert ist?
2. Woher weiß denn Acrobat 7 welche Seitenobjekte verflacht wurden? Wenn das PDF z.B. aus InDesign oder Illustrator kommt meine ich. Oder bezieht sich die Aussage nur auf Seitenobjekte, die der Acrobat 7 selber verflacht hat? In Ihrem Seminar sagten Sie ja, daß Acrobat 7 sowieso bei der Transparenzreduzierung alles in RGB wandelt.

Könnten Sie das evtl. noch etwas näher beleuchten bzw. erklären?

Danke und Gruß


als Antwort auf: [#173032]
(Dieser Beitrag wurde von rohrfrei am 20. Jun 2005, 09:02 geändert)
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