[GastForen PrePress allgemein CMS (Color-Management) viele LAB Werte im Druckfarbraum darstellen

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viele LAB Werte im Druckfarbraum darstellen

MacSharky
Beiträge gesamt: 18

25. Apr 2018, 09:43
Beitrag # 1 von 22
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Hallo zusammen,

auch wenn das Thema schon mehrfach diskutiert wurde ob ein LAB Wert in einen Farbraum passt, habe ich hier eine spezielle Frage:

Ich habe über 100 LAB Werte und möchte prüfen ob diese alle in den ISOcoated_v2 oder PSOcoated_v3 reinpassen.
Ein grafische Visualisierung wäre sicher toll - optimaler wäre aber eine Berechnung des dE Abstandes falls der Wert z.B. ausserhalb des Farbraumes liegt. Es geht um viiiiele LAB Werte (Photoshop & Co. kommt also nicht in Frage) und die Frage welche Werte liegen außerhalb!

Vielleicht hat jemand eine Idee (ne kreative Excelformel ;-)) - Dank in die Runde!
X

viele LAB Werte im Druckfarbraum darstellen

DanEl
Beiträge gesamt: 115

25. Apr 2018, 11:12
Beitrag # 2 von 22
Beitrag ID: #563565
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Falls du deine LAB-Werte in einer oder mehreren CXF-Datei ausgeben kannst, dann ist Colorant von Colorlogic dein Freund ;-)

Anbei mal ein Screenshot: http://up.picr.de/32500186yr.jpg


als Antwort auf: [#563564]

viele LAB Werte im Druckfarbraum darstellen

Ulrich Lüder
Beiträge gesamt: 2122

25. Apr 2018, 11:58
Beitrag # 3 von 22
Beitrag ID: #563568
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visuell hilft auch colorthink (cromix), da reicht ein Bild mit allen Farben drin...

ohne irgendwelche Hilfsmittel wären bei ISOcoatedv2 für mich alle L-Werte oberhalb 95 und unterhalb 16, sowie alle a-Werte über 74 und unter -65, und auch alle b-Werte unter -50 und über 93 erst einmal verdächtig sich außerhalb des Gamuts zu befinden. (Einfach an den Eckfarben orientiert)

Eine Exceltabelle für DeltaE-Abstände wäre ja grundsätzlich machbar, wenn man die Formel da hingetippt/angelegt kriegt, benötigte dann aber im zweiten Schritt wohl jeweils den am nächsten liegenden Farbort innerhalb eines Profil-Gamuts. Diesen zu ermitteln stelle ich mir am zeitaufwendigsten vor ;-)

Gruß

Ulrich


als Antwort auf: [#563564]
(Dieser Beitrag wurde von Ulrich Lüder am 25. Apr 2018, 12:09 geändert)

viele LAB Werte im Druckfarbraum darstellen

MacSharky
Beiträge gesamt: 18

25. Apr 2018, 12:09
Beitrag # 4 von 22
Beitrag ID: #563570
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Vielen Dank für den Vorschlag. Ich habe IMProve von basICColor, was ja eigentlich identisch ist zu ColorAnt: https://we.tl/xHr69Birz6
Gute Idee zur Visuellen Darstellung!

Mir wäre allerdings eine Tabellarische Darstellung, sprich: Welche Werte welchem Abstand zum nächsten Punkt haben lieber.


als Antwort auf: [#563565]

viele LAB Werte im Druckfarbraum darstellen

Thomas Richard
  
Beiträge gesamt: 17814

25. Apr 2018, 12:26
Beitrag # 5 von 22
Beitrag ID: #563572
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Für die optische Darstellung wäre ein Lab Bild mit den Farben als Patches und der Farbumfangwarnung eine Option.
Antwort auf: Mir wäre allerdings eine Tabellarische Darstellung, sprich: Welche Werte welchem Abstand zum nächsten Punkt haben lieber.

In dem Fall muss man aber bedenken, dass es oft nicht nur 'einen nächstbesten' Kandidaten gibt. Oft hat man quasi eine Reihe von Treffern vom höchstgesättigten, aber zu hellen/dunklen Kandidaten bis zum besten Helligkeitstreffer mit maximalem Sättigungs-Abstand.
Oder man kommt nicht an ein hochgesättigtes Türkis und kann sich dem dann von der grünen- oder der cyan-Seite annähern.


MfG

Thomas


Und wenn dir geholfen wurde, hilf uns, dies auch weiterhin zu können.
http://www.hilfdirselbst.ch/info/


als Antwort auf: [#563570]

viele LAB Werte im Druckfarbraum darstellen

MacSharky
Beiträge gesamt: 18

25. Apr 2018, 13:11
Beitrag # 6 von 22
Beitrag ID: #563574
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Danke für das schnelle Feedback!
Es geht im Prinzip darum, das man von vornherein Farbtönen anhand der LAB-Werte ausschließen kann - es geht weniger um Rendering Intend und visuell beste Annäherung an den nächstgelegenen Punkt - quasi "drin oder nicht drin".


als Antwort auf: [#563572]

viele LAB Werte im Druckfarbraum darstellen

Thomas Richard
  
Beiträge gesamt: 17814

25. Apr 2018, 15:41
Beitrag # 7 von 22
Beitrag ID: #563576
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Was die Visualisierung angeht, hatte ich bereits 2005 und 2014 u.a. hier bei HDS was in Beiträgen zu HKS Farben Gamut was aus Chromix Colorthink gezeigt:
https://www.hilfdirselbst.ch/..._P173786.html#173786
https://www.hilfdirselbst.ch/..._P534677.html#534677

Wenn ich mich recht entsinne, kann man Chromix auch die dazugehörigen DeltaEs als Listen exportieren und mn kann sie sich im Graph auch einzeln anzeigen lassen (müsst ich jetzt erst wieder austüfteln oder in der Doku nachlesen, kann sein, dass es über einen Schwellwert geht, ab dem sie OOGs eingeblendet werden, und man den eben passend hoch- und runterslided, um die Treffer eines konkreten DeltaEs herauszuarbeiten).


MfG

Thomas


Und wenn dir geholfen wurde, hilf uns, dies auch weiterhin zu können.
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als Antwort auf: [#563574]

viele LAB Werte im Druckfarbraum darstellen

rohrfrei
Beiträge gesamt: 4377

25. Apr 2018, 16:59
Beitrag # 8 von 22
Beitrag ID: #563580
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Hallo,

ich finde die Frage spannend. Man sollte meinen, dass das heutzutage trivial wäre, aber je länger ich darüber nachdenke, desto schwieriger scheint eine brauchbare Lösung zu sein.

Spontan fiel mir die Excel-Datei der Fogra ein, die es gaaaaaanz am Anfang zum Medienkeil dazu gab. Das wäre die klassische Aufgabenstellung. Soll- und Ist-Werte miteinander zu vergleichen und dann evtl. noch Delta-E ausrechnen. Relativ schnell habe ich aber gemerkt, dass das hier nicht die Lösung sein kann. Im Medienkeil geht man von festen Stützpunkten im Farbraum aus, hier sind aber beliebige (!) gefordert. Außerdem sagt der Delta-E-Wert noch rein gar nichts darüber aus, ob der Vergleichswert innerhalb oder außerhalb des Farbraums liegt. Delta-E berechnet ja nur den Farbabstand zweier Farborte.

Der nächste Gedanke war dann die Darstellung im Farbraum. In Excel kann man sich den Lab-Farbraum mittels der Grafikfunktionen darstellen lassen. Das geht aber fast nur gut im 2d-Farbraum ohne L-Wert. Damit ist leider keine komplette Betrachtung des 3d-Farbraums möglich. Also auch Käse.

Für die 3d-Darstellung gibt es dann spezielle Tools. Da fallen mir gleich mehrere ein. Hier ist aber doch das Problem, dass man immer 2 komplette Farbräume haben "muss", um zu vergleichen. Ein einzelner Lab-Wert als Stichprobe wird dann meist schon schwierig.

Evtl. ist das Ding hier ein Ansatz:
http://www.babelcolor.com/...ool_compare_data.htm
Der kann ja scheinbar alles, aber das erschlägt einen ja auch förmlich in der Funktionalität.

Kennt jemand die Tools von BabelColor?

Gruß


als Antwort auf: [#563576]

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Ulrich Lüder
Beiträge gesamt: 2122

26. Apr 2018, 08:16
Beitrag # 9 von 22
Beitrag ID: #563584
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Antwort auf [ rohrfrei ] Kennt jemand die Tools von BabelColor?


Nein, interessant...

Antwort auf [ Thomas ] Wenn ich mich recht entsinne, kann man Chromix auch die dazugehörigen DeltaEs als Listen exportieren und mn kann sie sich im Graph auch einzeln anzeigen lassen...


so weit bin ich gestern dann mit einem Lab-Bild mit drei Sonderfarborten nach einigen Abstürzen von colorthink gerade so gekommen, aber frag mich heute bitte nicht mehr wie.

Ich sehe bei der Aufgabenstellung hinsichtlich der Verwendung von colorthink ein zusätzliches Problem bei der Benamung der Sonderfarben.
Es nützt ja wenig festzustellen, dass eine Farbe mit dem Lab-Wert xyz nicht drin ist im Profil-Gamut wenn nicht gleichzeitig eine auffindbare Zuordnung zu "Pantone xyz" irgendwie auszulesen ist. In colorthink finde ich jedenfalls keine Möglichkeit "Listen/Tabellen" mit entsprechenden Namen zu importieren, eben nur die Werte über ein Profil oder Bild. Eventuell wäre das aber über ein "named color profil" zu lösen, wie Du es in diesem Beitrag freundlicherweise mal bereitgestellt hast?: https://www.hilfdirselbst.ch/..._P538307.html#538307

Bleibt nach wie vor die Frage wie ein nächstgelegener Farbort innerhalb des Profil-Gamuts ermmittelt (und für eine DeltaE Abstandsberechnung zur Verfügung gestellt) werden könnte: Das widerum klappte in colorthink mehr oder weniger automatisch in dem Vergleich eines Lab-Bildes mit dem CMYK-Profil.

Vielleicht mag der Fragesteller uns mal etwas mehr über den Hintergrund der Aufgabenstellung anvertrauen? Geht es z.B. um eine Übersicht einer Abwägung/Auswahl dienlich oder doch schon um anstehende und unvermeidbare Umsetzung diverser Konvertierungen?

Gruß

Ulrich


als Antwort auf: [#563580]
(Dieser Beitrag wurde von Ulrich Lüder am 26. Apr 2018, 08:20 geändert)

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MacSharky
Beiträge gesamt: 18

26. Apr 2018, 10:39
Beitrag # 10 von 22
Beitrag ID: #563588
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Folgendes ist die Aufgabenstellung: Ich habe quasi eine Art Farbfächer vorliegen, hierbei handelt es sich nicht um HKS, Pantone aber auch auch nicht um RAL - sondern um einen „Firmeninternen“ Farbfächer wo eine Firma verschiedene farbliche Möglichkeiten seiner Produkte abbildet. Dieser Fächer ist ein „Andruck“ mit der Original-Sonderfarbe auf eine Art „Plastesubstrat“ die dem späteren Original entspricht. Somit wurden die LAB von diesem Fächer gemessen - nur wie weiter?

@rohrfrei hat das Problem hier richtig erkannt: Es gibt schlichtweg keine CMYK - Stützpunkte. Sonst hät ich mir das im GMG Profileditor geladen und verglichen. basICCcolor IMProve bzw. ColorAnt geben eine schicke visuelle Darstellung, aber halt keine Tabelle der Werte die Außerhalb liegen. HD ColorToolBox hat mir auch nicht weitergeholfen. So das ich an was "handgestricktem" im Excel dachte...nur fehlte mir da der passende Ansatz.

Chromix habe ich leider nur als Demoversion :-/ BabelColor kenn ich leider nicht, klingt aber spannend - schaue es mir mal näher an.


Die Fragestellung ist:
Welche Farbtöne kann man von vornherein ausschließen, weil Sie außerhalb vom Gamut liegen?
Sollten von 300 LAB Werten z.B. 100 raus aus dem Gamut sein, macht eine Konvertierung von denen in 39,52 oder was auch immer keinen Sinn und man kann sich auf die anderen Konzentrieren. Es geht hier erst mal nur um eine Übersicht, nicht um eine Konvertierung - quasi nur die Theorie! Die Praktische Umsetzung steht noch außer Frage, sollten über 50% Out-of-Gamut sein ist das Thema eh Geschichte...


als Antwort auf: [#563584]

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Ulrich Lüder
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26. Apr 2018, 13:51
Beitrag # 11 von 22
Beitrag ID: #563589
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Antwort auf: Welche Farbtöne kann man von vornherein ausschließen, weil Sie außerhalb vom Gamut liegen?


Mit Rotstift (und Lineal zum durchstreichen) auf der ausgedruckten Farbliste:


Check auf FOGRA53-Gamut:

raus fliegt in jedem Fall:

jede Kombi mit a-Wert kleiner als -35 (100% Cyan) und höher als 75 (100% Magenta), also z.B. Lab 50/-38/12

jede Kombi mit b-Wert kleiner als -53 (100% Cyan) und höher als 92 (100% Yellow), also z.B. Lab 50/12/-55

jede Kombi mit L-Wert kleiner als 12 (dunkler als 4c-Schwarz-"Helligkeits"wert) und über 95 (heller als Papierweiß geht theoretisch nicht, praktisch wohl gerade noch so, wenn z.B. ein 1%-ger Tonwert Yellow auf Heaven42 gedruckt wird...)


Check auf FOGRA39-Gamut:

raus fliegt in jedem Fall:

jede Kombi mit a-Wert kleiner als -37 (100% Cyan) und höher als 74 (100% Magenta), also z.B. Lab 50/78/12

jede Kombi mit b-Wert kleiner als -50 (100% Cyan) und höher als 93 (100% Yellow), also z.B. Lab 45/82/-55

jede Kombi mit L-Wert kleiner als 9 und über 95...


... das werden aber sicher keine 150 sein ...


Gruß

Ulrich


als Antwort auf: [#563588]
(Dieser Beitrag wurde von Ulrich Lüder am 26. Apr 2018, 13:53 geändert)

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loethelm
  
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26. Apr 2018, 14:16
Beitrag # 12 von 22
Beitrag ID: #563590
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Hallo,

Argyll installieren.
Eine Textdatei anlegen mit den Farbwerten, space getrennt, ein Wert pro Zeile.
Also so in etwa:
100 0 0
90 0 0
50 20 30

Dann auf der Kommandozeile:
icclu -fb -ia Pfad_zum_Profil <Name_derTextdatei >Ausgabedateiname

Ergebnis ist eine Textdatei die ungefähr so aussieht:
Code
Header: 
size = 1527348 bytes
CMM = 'HDM '
Version = 2.4.0
Device Class = Output
Color Space = CMYK
Conn. Space = Lab
Date, Time = 28 Feb 2007, 8:00:00
Platform = Unrecognized - 0x0
Flags = Not Embedded Profile, Use anywhere
Dev. Mnfctr. = 0x0
Dev. Model = 0x0
Dev. Attrbts = Reflective, Glossy, Positive, Color
Rndrng Intnt = Perceptual
Illuminant = 0.96420288, 1.00000000, 0.82490540 [Lab 100.000000, 0.000000, 0.000000]
Creator = 'HDM '

100.000000 0.000000 0.000000 [Lab] -> Lut -> 0.004343 0.000000 0.025947 0.000000 [CMYK] (clip)
99.000000 0.000000 0.000000 [Lab] -> Lut -> 0.004301 0.000000 0.025728 0.000000 [CMYK] (clip)
98.000000 0.000000 0.000000 [Lab] -> Lut -> 0.004258 0.000000 0.025509 0.000000 [CMYK] (clip)
97.000000 0.000000 0.000000 [Lab] -> Lut -> 0.004216 0.000000 0.025290 0.000000 [CMYK] (clip)
96.000000 0.000000 0.000000 [Lab] -> Lut -> 0.004173 0.000000 0.025071 0.000000 [CMYK]
95.000000 0.000000 0.000000 [Lab] -> Lut -> 0.012289 0.005693 0.031279 0.000000 [CMYK]
94.000000 0.000000 0.000000 [Lab] -> Lut -> 0.024735 0.014406 0.040868 0.000000 [CMYK]
93.000000 0.000000 0.000000 [Lab] -> Lut -> 0.037206 0.023133 0.050438 0.000000 [CMYK]
92.000000 0.000000 0.000000 [Lab] -> Lut -> 0.050216 0.031608 0.059542 0.000000 [CMYK]
91.000000 0.000000 0.000000 [Lab] -> Lut -> 0.063513 0.039954 0.068396 0.000000 [CMYK]
90.000000 0.000000 0.000000 [Lab] -> Lut -> 0.076812 0.048316 0.077247 0.000000 [CMYK]
89.000000 0.000000 0.000000 [Lab] -> Lut -> 0.089716 0.057295 0.086013 0.000160 [CMYK]


Steht da "Clip" heisst das, das die Farbe out of gamut ist.
Wenn man die delta Es haben will, die CMYK Werte, die nach "Lut" stehen in eine neue Textdatei packen und dann:

icclu -ff -ia Pfad_zum_Profil <Name_derTextdatei > Neue_Ausgabedateiname

Ergebnis
Code
Header: 
size = 1527348 bytes
CMM = 'HDM '
Version = 2.4.0
Device Class = Output
Color Space = CMYK
Conn. Space = Lab
Date, Time = 28 Feb 2007, 8:00:00
Platform = Unrecognized - 0x0
Flags = Not Embedded Profile, Use anywhere
Dev. Mnfctr. = 0x0
Dev. Model = 0x0
Dev. Attrbts = Reflective, Glossy, Positive, Color
Rndrng Intnt = Perceptual
Illuminant = 0.96420288, 1.00000000, 0.82490540 [Lab 100.000000, 0.000000, 0.000000]
Creator = 'HDM '

0.004343 0.000000 0.025947 0.000000 [CMYK] -> Lut -> 95.355182 0.140068 -0.313407 [Lab]
0.004301 0.000000 0.025728 0.000000 [CMYK] -> Lut -> 95.357915 0.144429 -0.331147 [Lab]
0.004258 0.000000 0.025509 0.000000 [CMYK] -> Lut -> 95.360686 0.148824 -0.348838 [Lab]
0.004216 0.000000 0.025290 0.000000 [CMYK] -> Lut -> 95.363419 0.153184 -0.366579 [Lab]
0.004173 0.000000 0.025071 0.000000 [CMYK] -> Lut -> 95.366190 0.157580 -0.384270 [Lab]
0.012289 0.005693 0.031279 0.000000 [CMYK] -> Lut -> 94.751514 0.152250 -0.305274 [Lab]
0.024735 0.014406 0.040868 0.000000 [CMYK] -> Lut -> 93.809368 0.142068 -0.177637 [Lab]
0.037206 0.023133 0.050438 0.000000 [CMYK] -> Lut -> 92.865687 0.132145 -0.053145 [Lab]
0.050216 0.031608 0.059542 0.000000 [CMYK] -> Lut -> 91.915248 0.093218 0.007076 [Lab]
0.063513 0.039954 0.068396 0.000000 [CMYK] -> Lut -> 90.957037 0.043282 0.022737 [Lab]
0.076812 0.048316 0.077247 0.000000 [CMYK] -> Lut -> 89.985826 -0.017490 0.005425 [Lab]
0.089716 0.057295 0.086013 0.000160 [CMYK] -> Lut -> 88.994362 -0.027759 -0.003893 [Lab]
0.102398 0.066618 0.094734 0.000408 [CMYK] -> Lut -> 87.990390 -0.006710 -0.011695 [Lab]
0.115084 0.075943 0.103457 0.000651 [CMYK] -> Lut -> 87.009018 -0.004805 -0.028260 [Lab]
0.126511 0.084828 0.111604 0.002385 [CMYK] -> Lut -> 86.013838 0.021040 -0.027919 [Lab]
0.137199 0.093453 0.119414 0.004998 [CMYK] -> Lut -> 85.022038 0.055024 -0.003787 [Lab]
0.147886 0.102077 0.127224 0.007615 [CMYK] -> Lut -> 84.029457 0.058553 0.016839 [Lab]
0.158449 0.110465 0.134936 0.010585 [CMYK] -> Lut -> 83.030880 0.050666 0.023670 [Lab]
0.168936 0.118711 0.142584 0.013766 [CMYK] -> Lut -> 82.031607 0.039343 -0.014093 [Lab]
0.179423 0.126957 0.150227 0.016946 [CMYK] -> Lut -> 81.032426 0.028077 -0.052239 [Lab]
0.189921 0.135135 0.157863 0.020568 [CMYK] -> Lut -> 80.018098 0.004648 -0.065981 [Lab]
0.200429 0.143271 0.165491 0.024466 [CMYK] -> Lut -> 79.015391 -0.036973 -0.085622 [Lab]
0.210940 0.151410 0.173111 0.028360 [CMYK] -> Lut -> 78.078725 -0.043340 -0.026359 [Lab]
0.221494 0.159567 0.180805 0.032759 [CMYK] -> Lut -> 77.112164 -0.050600 0.035624 [Lab]
0.232075 0.167737 0.188542 0.037484 [CMYK] -> Lut -> 76.126308 -0.058266 0.098973 [Lab]
0.242662 0.175910 0.196269 0.042206 [CMYK] -> Lut -> 75.137841 -0.065368 0.158825 [Lab]
0.253161 0.184190 0.204024 0.047532 [CMYK] -> Lut -> 74.090221 -0.048807 0.129804 [Lab]
0.263602 0.192544 0.211794 0.053261 [CMYK] -> Lut -> 73.022384 -0.014958 0.044454 [Lab]
0.274047 0.200903 0.219553 0.058987 [CMYK] -> Lut -> 71.996525 0.013160 -0.002276 [Lab]
0.284278 0.209384 0.227378 0.065417 [CMYK] -> Lut -> 71.009995 -0.012274 -0.010418 [Lab]
0.294362 0.217951 0.235245 0.072334 [CMYK] -> Lut -> 70.031562 -0.030463 -0.012620 [Lab]
0.304448 0.226524 0.243103 0.079246 [CMYK] -> Lut -> 69.059800 -0.048852 -0.016172 [Lab]


Diese Lab-Werte kann man nun mit den Originalen vergleichen und das dE berechnen.


Viele Grüße

Loethelm

------------------
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------------------


als Antwort auf: [#563589]

viele LAB Werte im Druckfarbraum darstellen

rohrfrei
Beiträge gesamt: 4377

26. Apr 2018, 14:31
Beitrag # 13 von 22
Beitrag ID: #563591
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Hallo,

Zitat von Ulrich Lüder raus fliegt in jedem Fall: ...

Extrem simpler aber genialer Ansatz. 20on20
Also das lässt sich ja wohl super einfach in Excel mit der automatischen Gültigkeit ausfiltern und sogar farbig hervorheben, auf Wunsch sogar mit Ampelfarben rot, gelb, grün.

Anmerkung:
du hast in Deiner Angabe der Grenzwerte offensichtlich nur die Primärfarben CMYK berücksichtigt? Das ist vermutlich nicht präzise genug, da der Farbraum ja auch von den Sekundärfarben RGB begrenzt wird und hier z.B. die Werte von Cyan im Grün angrenzen bzw. darüber hinausgehen?

@MacSharky:
in Chromix habe ich eine für mich funktionierende Lösung gefunden im Gamut-View. Da kann man einen CMYK-Farbraum mittels Profil und über eine Text-Datei verschiedene Farborte visualisieren. Rein optisch wäre dann zu prüfen, ob in der Darstellung eine Überschneidung vorherrscht = innerhalb des Farbraums oder eben nicht.

Bevor ich das hier poste, gib mal den Zielfarbraum bekannt und ein paar Beispiel-Messwerte. Dann schaue ich mal, ob das praxistauglich ist.

Ich glaube, Babelcolor ist dafür vieeeel zu unübersichtlich bzw. ohne intensive Einarbeitung nicht bedienbar. Außerdem scheint der auf RGB statt CMYK spezialisiert zu sein, aber ich kann mich täuschen.

Gruß


als Antwort auf: [#563589]

viele LAB Werte im Druckfarbraum darstellen

Ulrich Lüder
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26. Apr 2018, 15:54
Beitrag # 14 von 22
Beitrag ID: #563592
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Antwort auf: Anmerkung:
du hast in Deiner Angabe der Grenzwerte offensichtlich nur die Primärfarben CMYK berücksichtigt? Das ist vermutlich nicht präzise genug, da der Farbraum ja auch von den Sekundärfarben RGB begrenzt wird und hier z.B. die Werte von Cyan im Grün angrenzen bzw. darüber hinausgehen?


da hast Du recht, hinsichtlich a-Wert gibt Sekundärfarbe Grün die Grenze an, also alles kleiner/unterhalb von -65 (statt wie oben falsch: -37 bei ISocoatedv2/FOGRA39), die anderen Werte sollten aber wohl stimmen...


PS: Falls irgendwann jemand endlich mal ein "Argyll für Dummies am Mac" verfassen will möchte ich mich hiermit als Subskribent bewerben ;-)



Gruß

Ulrich


als Antwort auf: [#563591]

viele LAB Werte im Druckfarbraum darstellen

MacSharky
Beiträge gesamt: 18

26. Apr 2018, 16:12
Beitrag # 15 von 22
Beitrag ID: #563593
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Dank noch mal in die Runde für das konstruktive Feedback und die anregende Diskussion, Super!

Die Eckfarben sehen gar nicht so spektakulär aus - folgende Range habe ich nach Sortieren im Excel:
L* 29 bis 94
a* -34 bis 42
b* -27 bis 80

@loethelm: Das schaue ich mir noch mal in Ruhe an, was du da gepostet hast!


als Antwort auf: [#563591]
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Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

Nein

Organisator: IDUG Stuttgart

Kontaktinformation: Christoph Steffens, E-Mailchristoph.steffens AT gmail DOT com

https://idug47.eventbrite.de

Veranstaltungen
27.09.2018

Screen IT, Uster
Donnerstag, 27. Sept. 2018, 17.30 - 20.00 Uhr

Infoveranstaltung

Das Angebot an Publishing-Software ist gross. Deshalb empfiehlt sich eine externe Beratung durch unabhängige Software-Experten aus der jeweiligen Branche. Nicht immer muss es eine teure Mietlösung sein, die nach Beendigung der Mietdauer einem nicht einmal gehört. Es gibt sehr gute und auch in der Qualität ausreichende Alternativen, ja sogar kostenlose Freeware. Lassen Sie sich an diesem Abend einmal vor Augen führen, was diese Programme können und wie viel sie kosten.

Ja

Organisator: Screen IT und pre2media

Kontaktinformation: Peter Jäger, E-Mailinfo AT pre2media DOT ch

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