Hallo Markus,
Antwort auf:
ich denke eher, dass ist der beste Beweis, dass man Systemschriften nicht als Hausschrift verwenden soll.
Vor Jahren stellte ich in InDesign-Dokumenten bei Korrekturen plötzlich überraschende Umbruchverschiebungen gegenüber der letzten ausgedruckten Version fest. Am Ende einer langen Suche nach der Ursache stellte sich heraus, dass zwischen dem Ausdruck des Dokuments und der erneuten Überarbeitung mit einer neuen (aber noch nicht verwendeten) InDesign-Version auch eine neue Minion Pro Version installiert wurde, in der ein paar Änderungen/Korrekturen beim Kerning vorgenommen worden waren. Und diese kleinen Änderungen reichten aus, um an einzelnen Stellen einen anderen Zeilenfall und ggf. eine Zeile mehr oder weniger im Absatz zu bewirken.
Es geht mir immer wieder durch den Kopf, dass es Sinn machen könnte, die jeweils verwendeten Versionsnummern einer Schrift im Dokument etwa als Metaangabe zu hinterlegen und beim Öffnen zu überprüfen, ob die Versionen mit den aktiven Schriften mit den in der Metaangabe hinterlegten übereinstimmen.
Per Skript sind die Versionnummern der aktiven Schriften ermittelbar. So könnte man sich ein Startup-Skript vorstellen, das beim Speichern eines Dokuments die Schriftnamen und ihre Versionsnummer an einem versteckten Platz im Dokument hinterlegt und beim Öffnen eine entsprechende Prüfung mit Vergleich der Versionsnummern von aktiver Schrift und im Dokument gespeicherter Information vornimmt.