Hallo meister eder
Antwort auf: Jetzt sagt er (Kunde) in einem PDF Workflow würden die Bilder ja lt. X3 in den OI korrekt konvertiert werden. Ich denke nein, dies ist doch nur bei
RGB Bildern der Fall, oder!
Nein, da hat er schon recht, das ist im medienneutralen Workflow so gedacht.
Antwort auf: Selbst wenn, dann ist die Qualität wegen nicht verwendeten Device Link profilen ja auch unter umständen schlecht! Ohne Device link geht doch alles bei der Umrechnung über
LAB und die CMYK Daten werden neu separiert wober der Schwarzaufbau auch verloren geht, oder bin ich da falsch informiert! Ich danke Euch schon mal für Eure Hilfe.
Ja, das ist der Nachteil, deshalb vermeiden wir diese Arbeitsweise. Obwohl ich nicht sagen würde, dass die Qualität schlecht wird - sicher, die Qualität leidet dadurch, aber man wird es in den meisten Motiven nicht sehen. Schlecht ist relativ - kommt darauf an, wieviel Qualität der Kunde erwartet und bezahlt.
Aber letztlich ist es gehupft wie gehechtelt: wenn keiner von euch die Möglichkeit hat, Device Link einzusetzen, müssen die Bilder über eine normale Profilkonvertierung konvertiert werden. Dabei wird es wenig Unterschied machen, ob es der Kunde in Photoshop macht oder du im PDF, ausser dass im ersten Fall eine direkte Prüfung und manuelle Nachbearbeitung möglich ist.
Danach ist ein Proof angesagt mit Freigabe durch den Kunden, als Rückversicherung, ob die Qualität der Bilder noch den Anforderungen genügt.
Ach ja, und du solltest darauf achten, dass auf keinen Fall der Text konvertiert wird, der wird sonst vierfarbig aufgebaut. Bei Vektorobjekten ist es komplizierter; eine Konvertierung führt ebenfalls zu vierfarbigem Aufbau, was man bei Vektor meist nicht wünscht. Da kann es sein, dass du manuell konvertieren musst (wenn z. B. der Farbauftrag nicht stimmt) oder dass es besser ist, sie ebenfalls von der Konvertierung ausnehmen. Muss wohl von Fall zu Fall entschieden werden.
Gruß
Peter