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Adobe DPS - Preise

Yves Apel
Beiträge gesamt: 1724

10. Mai 2011, 21:26
Beitrag # 1 von 14
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Hallo,

nicht nur bei Aquafadas hat sich was an den Preisen getan, nein auch Adobe hat etwas rumgewerkelt:


Neue Bedingungen (Stand 11.05.2011):

Platform Fee mit einer Laufzeit von 12 Monaten:
• Zugang zu den Services der ADPS inkl. regelmässiger Upgrades
• Adobe Gold Support
• Startguthaben von 5.000 Downloads

Kosten pro Monat
Professional-Edition 355,00 EUR (4.260 EUR im Jahr)
Enterprise-Edition ab 2.875,00 EUR


Dazu kommen Kosten für die Distribution der .folio-Dateien:

Code
25.000 credits 		4.000,00 EUR 		(0,16 EUR pro Stück) 
250.000 credits 27.500,00 EUR (0,11 EUR pro Stück)
500.000 credits 45.000,00 EUR (0,09 EUR pro Stück)
1.000.000 credits 60.000,00 EUR (0,06 EUR pro Stück)*
5.000.000 credits 200.000,00 EUR (0,04 EUR pro Stück)*

* Enterprise-Edition


Ist ein Download Vermögen aufgbraucht, wird jeder weitere Download mit 0,22 EUR berechnet bis wieder ein neues Download Package angeschaft wird.


[persönliche Meinung an]
Direkt beim Start 5.000 Downloads frei zur Verfügung zu haben, und nur 22ct pro Download mehr zu bezahlen, ist kein schlechter Anfang, selbst für Kleinunternehmer. Dazu kommt ein App-Container für iOS, Android und Blackberry. Ich würde sagen da geht noch was, aber wohl nicht mehr viel. Das Agentur Model fehlt halt noch. Ohne dies muss man selbst der Verleger des Projekts oder Copyright-/Besitzrechte-Inhaber sein.
[persönliche Meinung aus]


Ich gebe keine Garantie auf Richtigkeit und Aktualität der genannten Preise und Funktionalitäten.



[EDIT 11.05.2011] 10.000 Download Package wurde wieder von Adobe zurückgezogen.

(Dieser Beitrag wurde von Yves Apel am 11. Mai 2011, 10:35 geändert)
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Adobe DPS - Preise

rohrfrei
Beiträge gesamt: 4492

11. Mai 2011, 08:32
Beitrag # 2 von 14
Beitrag ID: #471133
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Hallo Yves,

danke für die Zusammenfassung. Was ich nicht verstehe, warum ich bei einer Single-Issue-App an Adobe einen Downloadfee bezahlen soll, wenn das Hosting bei Apple im App-Store erfolgt. So habe ich die Änderungen gegenüber den ersten Preisankündigungen vom PreReleaseprogramm jetzt verstanden.

Damals war das für mich nämlich noch eindeutig:
monatliche Grundgebühr (die ich übrigens als nicht zu teuer empfand wie viele andere) und dann beliebig viele Singel-Issue-Apps erzeugen bis die Bude qualmt. Ist ja logisch, außer der App-Erstellung hat Adobe damit nichts zu tun. Mit der Distribution schon mal gar nicht, also wäre ein Downloadfee auch nicht nachvollziehbar.
Bei einer Multi-Issue-App über die Adobe-Server ist das etwas anderes, da muss man den Service an Adobe pro Download bezahlen. Das war und ist für mich einleuchtend.

Aber jetzt ist es scheinbar so, dass ich immer bezahlen soll pro Download? Kapiere ich nicht.

Gruß


als Antwort auf: [#471122]

Adobe DPS - Preise

Yves Apel
Beiträge gesamt: 1724

11. Mai 2011, 08:59
Beitrag # 3 von 14
Beitrag ID: #471140
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Hallo,

Zitat danke für die Zusammenfassung. Was ich nicht verstehe, warum ich bei einer Single-Issue-App an Adobe einen Downloadfee bezahlen soll,

Hast du dazu Informationen die letzten Tage von Adobe bekommen? Meine letzte Info ist dass Single-Issue Apps nicht von den Download Credits abgezogen werden, weil diese eben nur bei Apple gehostet sind und nicht von Omniture verfolgt werden können. Und da Apple für gratis Apps auch kein Tracking hat, sind freie Single-Issue Apps noch nicht Nachverfolgbar!

Ich habe auch keine gegenteilige Aussage erhalten. Ich mag mich aber irren und nicht ganz auf dem letzten Stand sein, denn Adobe ist ja seit letzter Woche täglich am Umändern der Bedingungen!

Ich war sogar eher überrascht dass es jetzt möglich ist die Platform-Fee ohne ein Download Package zu nehmen. Dies war Anfangs noch anders.


als Antwort auf: [#471133]

Adobe DPS - Preise

rohrfrei
Beiträge gesamt: 4492

11. Mai 2011, 09:13
Beitrag # 4 von 14
Beitrag ID: #471144
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ich bin ganz ehrlich: ich blick's derzeit nicht. Wahrscheinlich reicht ein normales Hochschulstudium dafür nicht aus...
Deine Äußerung bzgl. Single-Issue-App spiegeln ja auch meine Gedanken wieder. Die Gedanken von Adobe kann ich aber derzeit nur schwer deuten und zu dem Thema habe ich nichts gefunden - und ich glaube, ich sauge momentan jede erdenkliche Quelle auf.

Werde mir am Mo. die Session antun in der Hoffnung, dass es dann klarer wird.

Gruß


als Antwort auf: [#471140]

Adobe DPS - Preise

Yves Apel
Beiträge gesamt: 1724

11. Mai 2011, 09:32
Beitrag # 5 von 14
Beitrag ID: #471147
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Hi,

Zitat Werde mir am Mo. die Session antun in der Hoffnung, dass es dann klarer wird.

Du meinst die Veranstaltung in Zürich?

Ich wäre gerne heute in Hamburg dabei gewesen! Schade, es wurde nix draus!


als Antwort auf: [#471144]

Adobe DPS - Preise

Yves Apel
Beiträge gesamt: 1724

11. Mai 2011, 10:14
Beitrag # 6 von 14
Beitrag ID: #471151
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So, es geht schon los mit den heutigen Updates:

Das 10.000 credit Package steht in der Schwebe. Es wird wohl doch nicht von Adobe angeboten!


als Antwort auf: [#471122]

Adobe DPS - Preise

rohrfrei
Beiträge gesamt: 4492

16. Mai 2011, 18:23
Beitrag # 7 von 14
Beitrag ID: #471554
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Hallo Yves,

aus den 10.000 credits sind jetzt offiziell 5.000 credits geworden. Die sind bei der Prof-Version dabei. Finde ich eigentlich ganz vernünftig als Starterpaket.

Single-Issue-Apps sind von dem Downloadfee nicht berührt. So wie auch unser beider Verständnis ist. Alles andere hätte auch keinen Sinn gemacht.

Jetzt zum Agentur-Modell und da musst du dich auf dem Stuhl festkrallen, damit du nicht runterkippst mit Rolle rückwärts:
Das Agentur-Modell soll kommen. Wird wohl gegenwärtig in USA diskutiert. Avisierter Zeitraum ca. 3 bis 4 Wochen. Von Adobe werden gaaaanz vorsichtige Preisschätzungen genannt in Höhe von 3.000,- Euro pro MONAT !!! Und es kommt noch dicker. Das Agentur-Modell müssen alle content-Ersteller kaufen, die keine eigenen Apps erstellen, also z.B. die klassische Agentur, die für Kunden im Auftrag Apps erstellt. Adobe hat das so definiert, "wenn Sie nicht die Rechte am Inhalt der Publikation haben". Verlage sind davon nicht betroffen, da diese i.d.R. über den Verlag die Rechte an den Publikationen erhalten/abgetreten bekommen haben, d.h. die dürfen alle Ihre Bücher mit der Prof-Version erzeugen. Aber Agenturen müssen das Agentur-Modell verwenden.

Bis hierhin: Quelle Adobe Connect-Session Digital Publishing Suite von heute

Ab jetzt persönlicher Kommentar:
Selbst wenn die angedeuteten, geschätzten 3.000,- Euro nochmal den gleichen prozentualen Preisabschlag erhalten wie die Prof-Version vom PreRelease zur Final, ist das happig. Für mich persönlich, stellt das sogar die gesamte Investitionsentscheidung komplett in Frage. Ich hatte mich eigentlich schon für die Prof-Version entschieden inkl. der Updates unserer CS-Suiten auf CS5.5. Damit wollte ich unsere eigenen Apps und die im Kundenauftrag erstellen. Als Mischkalkulation hätte das wunderbar funktioniert. Mit der Freiheit der Single-Issue-Apps und der Möglichkeit der Multi-Issue-Apps für Eigen- und Kundenprojekte wäre das gegenüber den Mitbewerbern ein attraktives Modell gewesen. Sehr attraktiv sogar.

Aber wenn ich nur meinen eigenen content verarbeiten darf, macht es keinen Sinn mehr. Dafür ist es zu teuer. Und das Preismodell der Agentur-Lösung ist für mich absolut indiskutabel. In 12 Monaten bekomme ich niemals einen ROI. Ich weiß nicht, was die sich dabei denken? Als ob HDM mir vorschreibt, was ich auf deren Druckmaschinen verarbeiten darf...

Wenn, dann sollen die das Agentur-Modell über einen erhöhten Download-fee finanzieren. Von mir aus das doppelte des jetzigen fees, also z.B. von 0,16 Euro auf 0,32 Euro für fremd-content. Und für eine Multi-Issue-App von mir aus 100,- Euro Bearbeitungsgebühr. Das kann ich dann meinem Kunden weiter in Rechnung stellen und auch sauber abrechnen. Und Adobe partizipiert von jedem erstellten Fremdcontent. Ich kann die Software zu einem vernünftigen Preis nutzen. So hätte beide etwas davon, aber nach dem o.g. Modell eigentlich gar keiner.

Ich suche dann jetzt weiter nach Alternativen :-((

Gruß


als Antwort auf: [#471151]

Adobe DPS - Preise

Yves Apel
Beiträge gesamt: 1724

16. Mai 2011, 19:16
Beitrag # 8 von 14
Beitrag ID: #471560
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Hallo,

Zitat aus den 10.000 credits sind jetzt offiziell 5.000 credits geworden. Die sind bei der Prof-Version dabei. Finde ich eigentlich ganz vernünftig als Starterpaket.

Nein, dass es 5.000 gratis Credits bei der Pro und Enterprise Version dabei gibt, war mir schon bekannt. Es ist aber jetzt so dass zu den Packages von 25.000, 250.000, 500.000 Downloads auch noch ein 10.000 Package dazukommt. Desweiteren soll es dieses Package u.U. wieder geben (inoffiziel).

Zitat Das Agentur-Modell soll kommen. Wird wohl gegenwärtig in USA diskutiert. Avisierter Zeitraum ca. 3 bis 4 Wochen.

Es sind wohl zwei Agenturmodelle im Gespräch. Das erste ist wie bei der Pro Version für Kunden gedacht, soll Agenturen aber bevollmächtigen auf den Kundenaccount zuzugreifen und Apps zu erstellen. Zweites Agenturmodel ist für Agenturen gedacht und soll es ermöglichen Apps und Downloadkontingente an Kunden weiterzuverkaufen. Die Bedingungen sind aber alles andere als Serienreif. Es sind halt alles nur Vermutungen bzw. ist es bei den Firmen in Gespräch die sich bei Adobe gemeldet haben.

Zitat Von Adobe werden gaaaanz vorsichtige Preisschätzungen genannt in Höhe von 3.000,- Euro pro MONAT !!!

Das wäre teurer als die Enterprise Version. Ich wage dies zu bezweifeln. Aber wissen kann man es ja nicht.

Zitat Ich hatte mich eigentlich schon für die Prof-Version entschieden inkl. der Updates unserer CS-Suiten auf CS5.5.

Brauchst du nicht. Die DPS Tools für CS5 und CS5.5 sind absolut identisch.

Zitat Aber wenn ich nur meinen eigenen content verarbeiten darf, macht es keinen Sinn mehr.

Copyright und Rechtebesitz ist noch immer eine Grauzone. Wie bei Allem kann dies auch mit Gesprächen mit den Kunden geklärt werden. Soweit ich informiert bin, geht es Adobe darum dass Kunden nicht an Adobe herantreten wenn die Agentur Zahlungunfähig oder Sonstiges ist. Es ist wohl eine Frage der Zeit bis auch in unserem Beruf, Verzichtserklärungen kommen. Das ist halt wieder amerikanische Jurisprudenz.

Zitat Wenn, dann sollen die das Agentur-Modell über einen erhöhten Download-fee finanzieren. Von mir aus das doppelte des jetzigen fees, also z.B. von 0,16 Euro auf 0,32 Euro für fremd-content. Und für eine Multi-Issue-App von mir aus 100,- Euro Bearbeitungsgebühr. Das kann ich dann meinem Kunden weiter in Rechnung stellen und auch sauber abrechnen. Und Adobe partizipiert von jedem erstellten Fremdcontent. Ich kann die Software zu einem vernünftigen Preis nutzen. So hätte beide etwas davon, aber nach dem o.g. Modell eigentlich gar keiner.

Bleibt noch immer Aquafadas, Mag+ oder RovingBird für InDesign und AppStudio für XPress. Leider hat jeder von denen die Rechnung gemacht und weiss was er fragt.


als Antwort auf: [#471554]

Adobe DPS - Preise

rohrfrei
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16. Mai 2011, 19:56
Beitrag # 9 von 14
Beitrag ID: #471566
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Also jetzt schnall ich so langsam echt ab.
Da habe ich mir heute extra eine Stunde Zeit genommen und mir die Session reingezogen. Die fand ich auch richtig gut. Technisch zwar eine Katastrophe mit dem hoppeligen Ton aber inhaltlich hatte ich das Gefühl, dass der Referent kompetent und ausführlich auf alle Fragen geantwortet hat. Bin mit einem echt guten Gefühl da rausgegangen. Gut im Sinne, dass ich endlich mal verbindliche Aussagen von Adobe erhalten habe. Das mir das persönlich an der einen oder anderen Stelle sauer aufstößt ist ja erstmal kein Makel der Präsentation.

Und jetzt kommst du und wirfst schon wieder neue Infos in den Raum. Warum hat das Adobe dann heute in der Sesssion so nicht erwähnt? Was denken die sich eigentlich? So langsam fühle ich mich da echt verar... Vor allem weiß ich auch gar nicht, was und wie ich mich jetzt entscheiden soll. Ich muss so langsam mal zu Potte kommen, aber so wird das nie was.

Zitat Copyright und Rechtebesitz ist noch immer eine Grauzone.

Ich hoffe nicht. Ich denke, das ist doch auch eindeutig trennbar. Wenn ich für einen Kunden in Auftragsarbeit einen Geschäftsbericht layoute, dann führe ich zwar die Arbeit aus, habe aber keine Rechte an dem verarbeiteten Material. Auch wenn ich hinterher die layouteten InDesign-Files und PDFs vorliegen habe, kann ich daraus keine App erzeugen. Das mus der Kunde selbst machen mit seiner eigenen Prof-Version. Wie weltfremd ist das denn? Oder geht es nur darum, dass der Kunde sich die Lizenz kaufen soll und ich führe dass dann in seinem Namen aus? Die Aktieninhaber wirds wahrscheinlich freuen.

Wenn ich hingegen meine eigene Imagebroschüre erstelle, dann ist das mein content, bin ich selbst Rechteinhaber, kann ich also auch meine eigene App erstellen. Das ist mir zu wenig. So funktioniert das nicht.

CS5.5 wollte ich für ePubs haben. Rein für die DPS würde auch CS5 reichen, ist klar.

Alle Lösungen, die nicht auf ID basieren, sind für mich keine Alternative, da ich meinen gesamten Content in ID habe. Deshalb kann ich mit XPress so rein gar nix anfangen, egal wie billig die sein sollten. Zu Deinen Vorschlägen würden mir noch ein oder zwei andere Alternativen einfallen. Ich muss mal schauen...

Ich habe so gerade eben das Gefühl, dass ich genau so schlau bin, wie heute morgen vor der Session. Nochmal :-((

Gruß


als Antwort auf: [#471560]

Adobe DPS - Preise

Yves Apel
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16. Mai 2011, 20:58
Beitrag # 10 von 14
Beitrag ID: #471579
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Hallo,

Zitat Und jetzt kommst du und wirfst schon wieder neue Infos in den Raum. Warum hat das Adobe dann heute in der Sesssion so nicht erwähnt? Was denken die sich eigentlich? So langsam fühle ich mich da echt verar... Vor allem weiß ich auch gar nicht, was und wie ich mich jetzt entscheiden soll. Ich muss so langsam mal zu Potte kommen, aber so wird das nie was.

Ich kann auch nichts dafür und verplempere enorm viel Zeit am Tag um auf dem letzten Stand zu bleiben.

Der Pro Vertrag hat seitens Adobe in den letzten zwei Wochen fast täglich gewechselt. Selbst die Reseller haben starke Probleme nachzukommen. Das spricht leider nicht für Adobe. Allerdings muss ich im Endeffekt sagen dass ich diese Änderungen gerne sehe da es bis jetzt immer zu Gunsten der kleinen Leute war.

Dass die Web Session heute nicht ganz Aktuell war, liegt wohl auch daran. Zudem muss ich nochmals erwähnen dass nichts von dem Oben Beschriebenen, nicht mal annähernd definitiv ist. Das kann morgen wieder ganz anders aussehen.

Zitat Ich hoffe nicht. Ich denke, das ist doch auch eindeutig trennbar. Wenn ich für einen Kunden in Auftragsarbeit einen Geschäftsbericht layoute, dann führe ich zwar die Arbeit aus, habe aber keine Rechte an dem verarbeiteten Material. Auch wenn ich hinterher die layouteten InDesign-Files und PDFs vorliegen habe, kann ich daraus keine App erzeugen.

Wenn du das sagst und so auch mit deinen Kunden abgemacht hast ...

Zitat Auch wenn ich hinterher die layouteten InDesign-Files und PDFs vorliegen habe, kann ich daraus keine App erzeugen. Das mus der Kunde selbst machen mit seiner eigenen Prof-Version.

Ist dem so? Wen du die App mit deinem Adobe Account erstellst und über deinen AppStore Account publizierst. Und dein Kunde hat nichts dagegen (was du natürlich schriftlich hast) weil es sich wohl auch preislich für Ihn rentiert. Und da soll dir Adobe über die Schulter schauhen (dürfen)? Tja, ich behaupte mal das dies noch eine Grauzone ist und wohl auch der Grund für das fehlende Agenturmodel ist.

Was mich jedoch wundert ist dass bis auf Woodwing und Adobe noch kein anderer Hersteller damit Probleme hat oder sieht und dass dies noch nicht diskutiert wurde. Denn laut deiner Aussage dürftest du Keine der anderen angebotenen Lösungen in Erwägung ziehen. Aber da kann man schnell aus der Mücke einen Elefanten und umgedreht machen.

Zitat Zu Deinen Vorschlägen würden mir noch ein oder zwei andere Alternativen einfallen. Ich muss mal schauen...

Ich habe noch 8 andere ;-)

Aber so eine richtige Alternative zu Adobe, Woodwing, Quark & Aquafadas ist es nicht. Übrigens wurde AppStudio für XPress von Aquafadas entwickelt und deren InDesign Plugins sind fast identisch mit der Quark Lösung. Auch die Preise ähneln sich.

Zitat Ich habe so gerade eben das Gefühl, dass ich genau so schlau bin, wie heute morgen vor der Session.

So gehts mir jeden Abend auf dem nachhause Weg, weil ich genau weiss dass ich morgen früh schon wieder neue Infos bekomme.


als Antwort auf: [#471566]

Adobe DPS - Preise

Thobie
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17. Mai 2011, 16:39
Beitrag # 11 von 14
Beitrag ID: #471697
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Lieber Rohrfrei,

ganz kurz, ohne auf das Thema Preise einzugehen:

Zitat Auch wenn ich hinterher die layouteten InDesign-Files und PDFs vorliegen habe, kann ich daraus keine App erzeugen. Das mus der Kunde selbst machen mit seiner eigenen Prof-Version. Wie weltfremd ist das denn? Oder geht es nur darum, dass der Kunde sich die Lizenz kaufen soll und ich führe dass dann in seinem Namen aus? Die Aktieninhaber wirds wahrscheinlich freuen.

Selbst, wenn Du auf Kundenauftrag einen Mehrseiter gestaltest/layoutest, hast nach wie vor Du die Urheberrechte daran. Auch wenn Du angestellt oder als Freelancer in den Räumen des Arbeitgebers oder Auftraggebers diese Arbeiten auf Anweisung (!) hin durchführst. DU bist der Urheber. Dass in diesen Arbeitsverhältnissen dann die alleinigen Nutzungsrechte (!) an den Arbeitgeber/Auftraggeber übergehen, ist dann eben noch eine andere Sache. Aber ob angestellt, freiberuflich oder selbstständig ist für die Urheberrechte erst einmal völlig egal.

Zitat Alle Lösungen, die nicht auf ID basieren, sind für mich keine Alternative, da ich meinen gesamten Content in ID habe. Deshalb kann ich mit XPress so rein gar nix anfangen, egal wie billig die sein sollten.

Schade, Quark scheint da mit dem App Studio was ganz Gutes zu entwickeln. Ich kann aber auch noch nichts dazu aussagen, die XTension kommt vermutlich erst Juli auf den Markt.

Liebe Grüße



Thobie


als Antwort auf: [#471566]

Adobe DPS - Preise

rohrfrei
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17. Mai 2011, 18:15
Beitrag # 12 von 14
Beitrag ID: #471709
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Lieber Thobie,

du hast da bestimmt viel mehr Ahnung von als ich, daher danke für den Kommentar zur Präzisierung. Aber du meinst wahrscheinlich die Rechte an der künstlerischen Gestaltung, ich bzw. Adobe aber wohl eher die Rechte am Content. Um bei Deinem Beispiel zu bleiben, hast du als Gestalter natürlich die Rechte am Layout. Aber wenn der Kunde die Texte und Bilder zugeliefert hat, hat doch er die Bildrechte - wenn es seine eigenen sind und die nicht auch einer Bildagentur entstammen. Oder irre ich mich da?

Ich gebe gerne zu, dass ich mich nur rudimentär auskenne und die Einzelheiten zwischen Urheberrecht, Nutzungsrecht, Verwertungsrecht und Schutzrechte zum Glück noch nie aufdröseln musste. Aber wenn du das gedanklich trennst zwischen Gestaltung und Inhalt, wie würdest du das dann interpretieren?

Gruß


als Antwort auf: [#471697]

Adobe DPS - Preise

Thobie
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17. Mai 2011, 23:47
Beitrag # 13 von 14
Beitrag ID: #471744
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Lieber Rohrfrei,

Zitat von Rohrfrei du hast da bestimmt viel mehr Ahnung von als ich, daher danke für den Kommentar zur Präzisierung. Aber du meinst wahrscheinlich die Rechte an der künstlerischen Gestaltung, ich bzw. Adobe aber wohl eher die Rechte am Content. Um bei Deinem Beispiel zu bleiben, hast du als Gestalter natürlich die Rechte am Layout. Aber wenn der Kunde die Texte und Bilder zugeliefert hat, hat doch er die Bildrechte - wenn es seine eigenen sind und die nicht auch einer Bildagentur entstammen. Oder irre ich mich da?

gehen wir mal von der Ausgangsbasis aus:
Opernregisseur kreiert neue Oper = Urheberrechte und Nutzungsrechte
Fotograf fotografiert Foto = dto.
Autor schreibt Text = dto.
Grafiker gestaltet Layout eines Printprodukts = dto.

Wenn Dein Kunde Dir Texte und Bilder liefert, liegt folgendes vor: Hat er die Fotos selbst gemacht, hat er Urhberberrechte und Nutzungsrechte. Übertragen braucht er an Dich nichts, denn Du bist ja nur Auftragnehmer, er als Kunde Auftraggeber. Somit liegen sowieso alle Rechte bei ihm. Du bist ja "nur" für die Gestaltung zuständig. Inhalt ist da zunächst unerheblich.

Hat er Dir Bilder von Bildagenturen übermittelt, dann ist das Prozedere: Fotograf (Urheber) –> Bildagentur (Vermittlung auf Provisionsbasis) –> Übertragung von Nutzungsrechten an Endverbraucher per Honorar. Was der Kunde dann vermutlich schon gezahlt hat/haben muss!

Texte, die er übermittelt, werden vermutlich von Autoren oder Journalisten stammen. Diese sind die Urheber und geben die Nutzungsrechte an ihren Texten gegen Honorar weiter. Dafür muss der Kunde zahlen oder er beschäftigt eben selbst einige Journalisten.

Zitat Ich gebe gerne zu, dass ich mich nur rudimentär auskenne und die Einzelheiten zwischen Urheberrecht, Nutzungsrecht, Verwertungsrecht und Schutzrechte zum Glück noch nie aufdröseln musste. Aber wenn du das gedanklich trennst zwischen Gestaltung und Inhalt, wie würdest du das dann interpretieren?

Du erhältst Texte und Bilder, um deren Urheber- und Nutzungsrechte Dein Kunde sich schon gekümmert haben MUSS! Deine Aufgabe: Ein ansprechendes Design/Gestaltung/Layout für ein Printprojekt dafür zu erstellen. Und genau für dieses Design hast nun DU die Urheberrechte. Weil DU es kreierst. Die Inhalte sind nur belanglos, Dein Kunde muss im Vorfeld abgeklärt haben, ob er die Rechte für die Inhalte hat und Du sie gefahrlos implementieren kannst.

Du gibst dann dem Kunden – ob Du nun angestellt, freiberuflich oder selbstständig tätig bist – die Nutzungsrechte an Deinem Design gegen Honorar ab. Du könntest nun – was ein ein wenig irriges Beispiel ist – Deinem Kunden sagen, Du gibst ihm nur regionale Nutzungsrechte, also auf D bezogen. Dann kann Dein Kunde keine (internationale) APP erstellen lassen. Sondern dürfte nur ein eBook erstellen lassen , das nur innerhalb von D vertrieben wird. Ist machbar, aber natürlich unsinnig, weil er Dich dann nicht beauftragen würde. Zeigt aber die Geltungsrichtlinien von Urheber- und Nutzungsrechten.

Aber zum Vergleich Inhalt und Gestaltung: Für den Inhalt klärt dies der Kunde ab. Fertig. Damit hat Du nichts zu tun. Im Impressum stehen dann die Bildrechte der Fotografen, die Textrechte der Journalisten und das "V.i.S.d.P" des Kunden. Nur, Dein Gesamtkunstwerk, der "Zusammenbau" des Ganzen zu einem gestalteten und ansprechenden Printmedium, ist allein Deine schöpferische Tat! Und damit Dein Kunstwerk. Und Du willigst ein, ob und wie das publiziert wird oder eben nicht. Da braucht dann der Kunde DEINE Einwilligung.

Also:
First: Inhalt (Kunde hat alles zu klären).
Second: Gestaltung – Frei nach Hagebau-Baumarkt: Mach’ Dein Ding! :o)

Liebe Grüße



Thobie


als Antwort auf: [#471709]
(Dieser Beitrag wurde von Thobie am 17. Mai 2011, 23:49 geändert)

Adobe DPS - Preise

Detlev Hagemann
Beiträge gesamt: 2197

19. Mai 2011, 09:13
Beitrag # 14 von 14
Beitrag ID: #471855
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Hallo Thobie,

eine Frage bleibt offen und ist meines Wissens in der Druckbranche nie bis zu Ende durchgefochten worden, bei den Schallplatten- und CD-Presswerken sehr wohl:

Szenario:
Jemand nimmt Musik auf und gibt sie einem Musikproduzenten zum Abmixen. Der liefert das Material an die Schallplattenpresse. Diese Firma liefert die fertigen Schallplatten / CDs an die schon genannten Mitspieler oder an den Handel oder sonstige – ohne Rechteabklärung.
Wer wurde verknackt und in welcher Schärfe? Zuerst der Vervielfältiger, dann der Musikproduzent und erst als letzte Instanz der kleine Musiker oder kleine Tonaufzeichner. (Dass es den letzteren finanziell evtl. härter trifft, ist eine andere Sache.)

So würde die Geschichte im Print aussehen:
Wenn der Layouter / die Agentur die fertigen Daten (z.B. PDF) an die Druckerei liefert, muss sich die Druckerei(!) (der Vervielfältiger) die Bestätigung geben lassen, dass alle Rechte zur Vervielfaltigung vom Auftraggeber / Anlieferer schon abgeklärt wurden.
Und damit wäre der Layouter / die Agentur meistens nicht aus der Abklärungsfrage der Vervielfältigungsrechte heraus …

Fazit:
Man sollte sich beim Layouten bestätigen lassen, dass der Auftraggeber überhaupt über die Vervielfältigungsrechte des angelieferten Materials verfügt, bevor man Daten weitergibt.


als Antwort auf: [#471744]
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