Antwort auf: Ich arbeite seit kurzem in einem renommierten Buchverlag und setze dort teilweise SEHR umfangreiche Bücher in Word. Glaubt mir, mir dreht sich so manches mal der Magen um
Wichtig ist doch, was hinten rauskommt, um eine Person der Zeitgeschichte zu zitieren. Wenn der Chef zufrieden ist, die Kunden die Bücher bezahlen - was soll's?
Antwort auf: Die Autoren setzen teilweise ihre Texte selber und "man kann nicht davon ausgehen, dass die auch ein professionelles Satzprogramm nutzen".
Das stimmt wohl so. Wie gesagt: Wenn der "Satz" der Autoren für das Produkt ok ist, warum sollte man das ändern? Klar, mir fielen aus dem Stand genau dieselben Punkte und mehr ein, die Du selbst aufgezählt hast. Aber wenn das Geschäft läuft? Für Typographenstolz kann man sich nichts kaufen
Antwort auf: Ich möchte bei meinem Chef durchsetzen, dass meine Kollegin und ich bis Ende des Jahres einen gut ausgerüsteten Mac am Arbeitsplatz bekommen. Mit der CS2. Und nötigenfalls mit entsprechenden Extensions für InDesign, die uns den Mengensatz erleichtern. (= viele Fachtexte... hauptsächlich wissenschaftliche Texte. Es gibt also viele Fußnoten etc.)
Für Fußnoten ist ID nicht die erste Wahl - andere Kollegen werden sicher noch was dazu schreiben. Mac ist schön, muss aber nicht sein. Wenn ich die Probleme in den Foren verfolge, die die permanenten Updates so mit sich bringen, bin ich im Moment sehr froh, dass ich mit XP arbeite. Kompatibilität etc. zwischen den Systemen ist mit OpenType und PDF kein Thema mehr.
Antwort auf: Ein Windowsrechner kommt mit schon seit einigen Jahren nicht mehr ins Haus.
Für (Fach-)Buchproduktionen wird hier immer wieder FrameMaker das Programm der Wahl genannt. Wenn ich mich nicht irre, wird das für Mac nicht mehr weiter entwickelt.