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Colormanagement in Postscript

soko
Beiträge gesamt: 11

6. Mär 2007, 14:00
Beitrag # 1 von 9
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Hallo!
Ich hab mal eine Frage zum Thema Colormanagement bzw. Farbtransformierung zwischen ICC-Profilen.
Wenn ich von einem Profile Connection Space (Farbraum XYZ) in ein Device Space (CMYK) konvertieren möchte, dann läuft das doch folgendermaßen ab...
XYZ -> 3x3 Matrix ->3Dimensionale LUT -> CMYK

so nun meine Frage ...warum brauche ich die erste 3x3 Matrix und kann nicht direkt über die 3D LUT gehen. XYZ ist doch Geräteunabhängig.

Danke für eure Hilfe.

Gruß
Dragan
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Colormanagement in Postscript

Thomas Richard
  
Beiträge gesamt: 19129

6. Mär 2007, 15:29
Beitrag # 2 von 9
Beitrag ID: #280105
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Hallo Dragan,

ich kann da jetzt nicht ganz folgen...

Ich vermute die Matrix brauchts, um XYZ-Kombinationen, die nicht exakt in der LUT vorhanden sind, zuzuweisen. Ohne gingen nur die XYZ Kombinationen die genau so auch in der LUT stehen.


als Antwort auf: [#280082]

Colormanagement in Postscript

loethelm
  
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6. Mär 2007, 16:06
Beitrag # 3 von 9
Beitrag ID: #280116
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Hallo,

ein Fall, in dem man eine Matrix benötigt, ist das absolut farbmetrische Rendering, da es dafür keine CLUT gibt.

Außerdem ist das

Zitat XYZ -> 3x3 Matrix ->3Dimensionale LUT -> CMYK


auch nicht ganz richtig.

Es gibt 2 Möglichkeiten:

a) XYZ -> 3 TRCs -> 4-Dimensionale CLUT -> 4 TRCs -> CMYK
b) XYZ -> 3 TRCs -> 3x4 Matrix -> 3 TRCs -> 4-Dimensionale LUT -> 4 TRCs -> CMYK


als Antwort auf: [#280082]

Colormanagement in Postscript

soko
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6. Mär 2007, 16:40
Beitrag # 4 von 9
Beitrag ID: #280128
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Also danke erst mal für eure Hilfe und die schnelle Hilfe. versteht mich bitte nicht falsch, aber ich muss euch beiden in einem punkt wiedersprechen...
@Thomas...die Werte die nicht so exakt so in der LUT stehen , werden durch interpolation errechnet. also kann das schon mal nicht der Grund der matrix sein.


als Antwort auf: [#280105]

Colormanagement in Postscript

Thomas Richard
  
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6. Mär 2007, 16:43
Beitrag # 5 von 9
Beitrag ID: #280131
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Antwort auf [ loethelm ] ein Fall, in dem man eine Matrix benötigt, ist das absolut farbmetrische Rendering, da es dafür keine CLUT gibt.


Sicher?
Das ist immerhin der einzige RI der einen realen Bezug zu gemessenen Lab-Werten besitzt.


als Antwort auf: [#280116]

Colormanagement in Postscript

soko
Beiträge gesamt: 11

6. Mär 2007, 16:44
Beitrag # 6 von 9
Beitrag ID: #280132
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und @ Loethelm...
deine Ausführung mit der 4 Dimensionalen LUT ist nicht ganz korrekt. Die Dimension der LUT wird von dem Ausgangsfarbraum vorgegeben und nicht von dem Zielfarbraum. in diesem fall also 3 Dimensional da wir XYZ haben.

wie gesagt leute...ich will jetzt nicht als Klugscheißer da stehen.

aber warum diese sch... Matrizen???!!!!vielleicht zu Linearisierung der Werte?so dass werte welche extrem daneben liegen ausgeschlossen werden können?

Danke nochmal


als Antwort auf: [#280116]

Colormanagement in Postscript

loethelm
  
Beiträge gesamt: 6029

6. Mär 2007, 17:36
Beitrag # 7 von 9
Beitrag ID: #280147
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Antwort auf [ Thomas Richard ] Sicher?


Ja, sicher. Es gibt maximal 3 LUTs. Der absolut farbmetrische RI wird über eine Weißpunkt-Matrix und die farbmetrsiche LUT durchgeführt.

Antwort auf [ Soko ] deine Ausführung mit der 4 Dimensionalen LUT ist nicht ganz korrekt. Die Dimension der LUT wird von dem Ausgangsfarbraum vorgegeben und nicht von dem Zielfarbraum. in diesem fall also 3 Dimensional da wir XYZ haben.


Stimmt. Sorry.

Antwort auf: aber warum diese sch... Matrizen???


Hab ich doch oben gesagt. XYZ ist immer relativ zur Beleuchtung. Bei Änderung der Beleuchtung und zur Anpassung an die Profil-Lichtart wird das über eine Matrix gelöst.


als Antwort auf: [#280132]

Colormanagement in Postscript

olaflist
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6. Mär 2007, 20:56
Beitrag # 8 von 9
Beitrag ID: #280183
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Wenn ich mich richtig entsinne gibt es bei CIE based color spaces in PostScript Kurven (kanalweise), Matrizen (3 x 3 Kanaele), und (bei CIEBasedDEFG - also kalibriertes CMYK - zwingend noetig) Lookup-Tables (weil man nur mit denen von vier Komponenten auf drei Komponenten kommt; LUTs koennen aber auch fuer 3-Kanal-auf-3-Kanal-Transformationen eingesetzt werden, das nennt sich in PostScript dann CIEBasedDEF). Die Kurven und Matrizen koennen sowohl zu Vorlinearisierungen/Homogenisierungen als auch (anschliessenden evtgl. wieder noetigen) "Ent-" Linearisierungen/"Ent"-Homogenisierungen des Farbwerteraums eingesetzt werden, damit man es 'zwischendrin' mit einem Lookup-Table leichter hat. (Man kann auch bei Matrizen-basierten Transformationen den Matrizen das Leben durch vor- und nachgeschaltete Kurven leichter machen).

Mit Licht oder rendering intents hat das nicht zwingend etwas zu tun. In PostScript gibt es uebrigens keinen schaltbaren rendering intent - ein CIEbased color space ist immer so wie es ist (und repraesentiert dann evtl. einen rendering intent - dies ist aber eigentlich ausserhalb des PostScritpt-Sprach/Grafikmodells; wenn in PostScript-Code rendering intents angegeben sind, basiert das auf - schwach dokumentierten - Konventionen seitens Adobe oder anderer Hersteller - genauso wie eingebettete ICC-Profile als Kommentare in PostScript, wie dies z.B. Photoshop bei EPSen macht).

Olaf Druemmer

PS: Wenn man ganz tapfer ist und das Kapitel "CIE based color spaces" im PostScript Reference Manual ein paar Mal durchliest, daemmert es einem mit der Zeit, auch wenn die Praesentation der Informationen aus didaktischer Sicht suboptimal ist - aber so sind sie nun mal, die Spezifikationen. Und wenn man's ganz genau wissen will, muss man sowas wie "Hunt, R. W. G., The Reproduction of Colour, 5th ed., Fisher Books, England, 1996. A comprehensive general reference on color reproduction; includes an introduction to the CIE system." lesen. Ist aber sehr sehr schwere und droege Kost, wenn man nicht gerade geborener Color Scientist ist (ich selbst hab mir das auch nur auszugsweise reingezogen und echt zu kaempfen gehabt).


als Antwort auf: [#280082]

Colormanagement in Postscript

loethelm
  
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6. Mär 2007, 21:12
Beitrag # 9 von 9
Beitrag ID: #280186
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Hallo Herr Drümmer,

wer die Überschrift lesen kann ist klar im Vorteil.
Thomas und ich reden hier die ganze Zeit über ICC-Colormanagement, dabei gehts hier offenbar um PostScript. Danke.


als Antwort auf: [#280183]
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