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Nefftes
Beiträge gesamt: 9

22. Jan 2018, 16:36
Beitrag # 1 von 6
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Hallo,
ich bin derzeit neu an dem Thema Colormanagement und habe aktuell folgendes Szenario:
Der Kunde liefert ein .tif welches ich mit Photoshop öffne, um unten links aus der Info das Profil abzulesen. In meinem Fall ist das Bild CMYK mit „ ISO Coated v2 (ECI)“.
Im Farbmanagement von PS ist eingestellt, dass Eingebettete Profile erhalten bleiben sollen. Ich gehe also davon aus, dass der Kunde das Profil gewählt hat.?
Nun Platziere ich das .tif in Indesign und exportiere daraus ein .pdf mit folgenden Einstellungen:

Standard :Ohne ; Kompatibilität: Acrobat 4 (PDF 1.3); Keine Neuberechnungen und unter Profile : Keine Farbkonvertierung , Profile nicht einschließen.

Wenn ich nicht falsch liege, habe ich bis hier an dem Profil des Bildes noch nichts verändern und kein CMM vorgenommen?
Das .pdf öffne ich nun wieder in Acrobat und führe einen Preflight aus. Unter Übersicht steht bei Output Intents nun „keine“ und bei Bilder finde ich keine Angaben zum Profil.?
Müsste Hier nicht irgendwo „ ISO Coated v2 (ECI)“ auftauchen?
Ziel ist einfach die Datei des Kunden bis zum RIP nicht zu verändern und erst im letzten Schritt die entsprechenden Profile anzuwenden.

Dann noch eine Frage als Extra ^^ : Den Unterschied zwischen in Profil umwandeln und Profil zuweisen habe ich mir schon anlesen könne. Aber wo liegt denn der Unterschied von Umwandeln / konvertieren und Transformieren ? Sind das nur unterschiedlichen Begrifflichkeiten, die das gleiche meinen?
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Thomas Richard
  
Beiträge gesamt: 17814

22. Jan 2018, 17:14
Beitrag # 2 von 6
Beitrag ID: #561998
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Antwort auf: Hallo,
ich bin derzeit neu an dem Thema Colormanagement

Das hätten wir auch ohne diese Bemerkung gemerkt ;-)
Weil ... siehe unten.

Antwort auf: und habe aktuell folgendes Szenario:
Der Kunde liefert ein .tif welches ich mit Photoshop öffne, um unten links aus der Info das Profil abzulesen. In meinem Fall ist das Bild CMYK mit „ ISO Coated v2 (ECI)“.
Im Farbmanagement von PS ist eingestellt, dass Eingebettete Profile erhalten bleiben sollen. Ich gehe also davon aus, dass der Kunde das Profil gewählt hat.?

Soweit sind die Vermutungen und das Vorgehen korrekt.
Antwort auf: Nun Platziere ich das .tif in Indesign und exportiere daraus ein .pdf mit folgenden Einstellungen:

Standard :Ohne ; Kompatibilität: Acrobat 4 (PDF 1.3); Keine Neuberechnungen und unter Profile : Keine Farbkonvertierung , Profile nicht einschließen.

Warum zum Henker ohne Standard? Die sind genau für das da, was du beabsichtigst: Durchgängiges, sicheres Handling des Colormanagements. Probier mal das gleiche mit einem der Standard PDF/X-1a oder X-4 Settings, und es kommt genau das heraus, was du möchtest (vorausgesetzt das Dokumentprofil in ID ist auch "ISO Coated v2 (ECI)").

Wenn man allerdings explizit in den PDF-Settings wählt, dass Profile nicht eingebettet werden sollen, dann sollte es einen wundern, wenn Farbprofile enthalten sind, aber doch nicht umgekehrt ... ?


Antwort auf: Ziel ist einfach die Datei des Kunden bis zum RIP nicht zu verändern und erst im letzten Schritt die entsprechenden Profile anzuwenden.

Grundsätzlicher Fehler im Verständnis des Bildprofils: Die eigentliche Anwendung des Profils geschah bereits beim Bilderzeuger beim konvertieren des Bildes nach CMYK. Beim Speichern des Bildes, hat er der Referenzierbarkeit wegen das zuvor verwendete Profil beigelegt, damit ein Datenempfänger nachvollziehen kann, was er da vor sich hat.

Antwort auf: Dann noch eine Frage als Extra ^^ : Den Unterschied zwischen in Profil umwandeln und Profil zuweisen habe ich mir schon anlesen könne. Aber wo liegt denn der Unterschied von Umwandeln / konvertieren und Transformieren ? Sind das nur unterschiedlichen Begrifflichkeiten, die das gleiche meinen?

Jepp.
Du rechnest alle Pixel mithilfe des Quell- und des Zielprofils in das Zielprofil um. Das kann man jetzt transformieren, konvertieren, umrechnen, umwandeln, ... nennen. Hauptsache man verwechselt es nicht mit zuweisen, wo kein Pixel angerührt wird, nur ein neues Profil ans Bild angehängt wird, was dann dem Nächsten als vermeintliches Quellprofil für evtl. notwendige weitere Profilkonvertierungen dient (z.B. in das Monitorprofil, um das ganze farbverbindlich am Bildschirm betrachten zu können).


MfG

Thomas


Und wenn dir geholfen wurde, hilf uns, dies auch weiterhin zu können.
http://www.hilfdirselbst.ch/info/


als Antwort auf: [#561995]
(Dieser Beitrag wurde von Thomas Richard am 22. Jan 2018, 17:20 geändert)

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loethelm
  
Beiträge gesamt: 5996

22. Jan 2018, 17:45
Beitrag # 3 von 6
Beitrag ID: #562001
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Hallo und welcome auf HDS,

neben Thomas Ausführungen hilft dir sicherlich der Leitfaden von PDFX-ready.
https://pdfx-ready.ch/index.php?show=531

Wenn du den durch hast und dann Fragen, melde dich einfach nochmal.


Viele Grüße

Loethelm

------------------
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als Antwort auf: [#561995]

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Nefftes
Beiträge gesamt: 9

23. Jan 2018, 08:24
Beitrag # 4 von 6
Beitrag ID: #562006
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Hallo und danke für die schnellen Antworten.
Den Leitfaden werde ich mir gleich einmal ansehen :D

Antwort auf: Das hätten wir auch ohne diese Bemerkung gemerkt ;-)
Weil ... siehe unten.

Schon klar, aber irgendwie musste ich ja einleiten.
Ein einfaches Hallo, hier ist mein Problem, erschien mir für den ersten Post zu unpersönlich^^


als Antwort auf: [#561998]

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Thomas Richard
  
Beiträge gesamt: 17814

23. Jan 2018, 12:40
Beitrag # 5 von 6
Beitrag ID: #562016
Bewertung:
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Antwort auf: Schon klar, aber irgendwie musste ich ja einleiten.
Ein einfaches Hallo, hier ist mein Problem, erschien mir für den ersten Post zu unpersönlich^^

Ich wollte damit ja auch nur andeuten, dass hier auch die Einleitungen gelesen werden. ;)

Ist das Verhalten von ID jetzt nachvollziehbar?
Hast du mal getestet?


MfG

Thomas


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als Antwort auf: [#562006]

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Nefftes
Beiträge gesamt: 9

24. Jan 2018, 08:29
Beitrag # 6 von 6
Beitrag ID: #562039
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Hi,
ja ist verständlicher geworden, viel Dank :D
Ich werde mit dem Thema bestimmt auch noch öfter auf das Forum zurück greifen. Ich darf mich mit dem Thema derzeit bei meiner Arbeit auseinandersetzen und bin gefühlt erst am Anfang.

Grüße


als Antwort auf: [#562016]
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Veranstaltungen

Hier können Sie Ihre Anlässe eintragen, welche einen Zusammenhang mit den Angeboten von HilfDirSelbst.ch haben. Die Einträge werden moderiert freigeschaltet. Dies wird werktags üblicherweise innert 24 Stunden erfolgen. pdf-icon Hier eine kleine Anleitung.

Veranstaltungen
26.09.2018

Hochschuloe der Medien, Stuttgart
Mittwoch, 26. Sept. 2018, 19.00 - 21.00 Uhr

Vertrag

Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

Nein

Organisator: IDUG Stuttgart

Kontaktinformation: Christoph Steffens, E-Mailchristoph.steffens AT gmail DOT com

https://idug47.eventbrite.de

Veranstaltungen
27.09.2018

Screen IT, Uster
Donnerstag, 27. Sept. 2018, 17.30 - 20.00 Uhr

Infoveranstaltung

Das Angebot an Publishing-Software ist gross. Deshalb empfiehlt sich eine externe Beratung durch unabhängige Software-Experten aus der jeweiligen Branche. Nicht immer muss es eine teure Mietlösung sein, die nach Beendigung der Mietdauer einem nicht einmal gehört. Es gibt sehr gute und auch in der Qualität ausreichende Alternativen, ja sogar kostenlose Freeware. Lassen Sie sich an diesem Abend einmal vor Augen führen, was diese Programme können und wie viel sie kosten.

Ja

Organisator: Screen IT und pre2media

Kontaktinformation: Peter Jäger, E-Mailinfo AT pre2media DOT ch

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